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Einbruchhemmende Fenstergitter werden nur selten angegriffen

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Gitter werden von Einbrechern nur selten angegriffen. Dies gilt auch für gut verankerte Ziergitter vor einsehbaren, offenen Fenstern. Gitter an nicht einsehbaren Stellen müssen jedoch stabiler sein. Für die Sabotagesicherheit besonders wichtig ist der Einsatz von speziellen Dübeln, welche ins Mauerwerk eingelassen werden. Diese verhindern das Lösen der Schrauben.

Fenstergitter
Durch den Einbau geprüfter (nach EN 1627 - 1630) einbruchhemmender Gitter mindestens der Widerstandsklasse RC 2 wird ein guter Einbruchschutz erreicht. Die Gitter werden einer praxisgerechten Prüfung unterzogen. So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion keinen Schwachpunkt gibt (z.B. Anbindung an das Mauerwerk). Verbaut werden Fenstergitter aus einem Flachstahlrahmen (35mm/12mm) mit Rundstäben (Ø18mm Durchmesser). Eine Alternative sind Schiebegitter, welche durch den Bewohner mittels Schlüssel geöffnet und geschlossen werden können.

Anforderungen an Gitter

  • Gitter dürfen keine durchstiegsfähigen Öffnungen aufweisen. Ab einer Breite oder Höhe von 1 Meter braucht es eine Quertraverse.

  • Die Erreichbarkeit der Gitter mit Kraftfahrzeugen ist nach Möglichkeit durch bauliche Massnahmen zu erschweren.

  • Die Anbindung muss so gestaltet sein, dass es nicht möglich ist, das montierte Gitter derart zu belasten, dass die Verankerungen aus dem Untergrund (z.B. Mauerwerk) gezogen werden können.

  • Befestigungen müssen den einbruchhemmenden Leistungsmerkmalen des jeweiligen Gitters entsprechen.

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Beispiel eines Kellerfenstergitters
Beispiel eines Kellerfenstergitters

Schiebegitter
Schiebegitter