Datenschutzschränke schützen Datenträger vor Feuer, Wasser, Luftfeuchtigkeit und Magnetfeldern.

Datenträger sind grundsätzlich sehr heikel für die Einlagerung. Kritisch wird es, wenn die Datenträger Temperaturen von über 55°C oder einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 85% ausgesetzt werden.

Datenschutzschränke bestehen meist aus einem Dokumentenschrank mit einem Innenschrank. Dadurch wird das Volumen für die Einlagerung von Datenträgern stark vermindert. Der Innenschrank ist oftmals aus speziellem Holz gefertigt. Holz hat den Vorteil, dass es keine magnetischen Felder entwickelt oder solche auf die Datenträger „transportiert“.

Bei Datenschutzschränken fällt auf, dass die Tür über den Verschluss stark zugepresst wird. Dieser Pressdruck verhindert, dass Wasserdampf oder gar reines Wasser die Datenträger beeinträchtigen kann.

Bei erhöhter Brandgefahr sollte ein Datenschutzschrank einer Beflammung von 1090° C während 120 Minuten Widerstand bieten (Prüfkennziffer S 120 DIS). Datenschutzschränke ohne Innenschrank widerstehen einer Beflammung von 1090°C während 60 Minuten (Prüfkennziffer S 60 DIS).

Im Handel werden Datenschutzschränke in der Regel ohne Inneinrichtungen wie Tablare oder Auszugstablare angeboten.